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Beratung & Administration

  • 02_weg-zum-ido_manufaktur

    Beratung & Hörtest

    Sie haben den ersten Schritt getan und sich entschieden, etwas gegen Ihren Hörverlust zu tun. Während der ausführlichen Beratungsphase wird der Hörakustiker mit Ihnen klären, welche Hörsituationen für Sie von Bedeutung sind. Zusammen mit den Ergebnissen aus dem Hörtest wird Ihr individueller Hörbedarf ermittelt. Bei der Vorauswahl infrage kommender Im-Ohr Bauformen berücksichtigt der Hörakustiker die anatomischen Voraussetzungen Ihres Gehörs und Ihre Entscheidungen zu Farben, Design und Ausstattung.

  • 04_weg-zum-ido_manufaktur

    Abformung & Auftrag

    Bevor ein Im-Ohr Hörgerät entsteht, nimmt der Hörakustiker einen Abdruck des Innenohres. Hierzu wird eine weiche Abformmasse verwendet, die nach dem Aushärten die Konturen des Gehörganges detailgenau wiedergibt. Dieser Vorgang ist vollkommen unbedenklich und schmerzfrei. Zusammen mit einem schriftlichen Auftrag erreicht die Abformung die Bernafon Manufaktur.

  • 03_weg-zum-ido_manufaktur

    Administration

    Bei der Auftragsannahme wird die Abformung mikroskopisch genau geprüft und gegebenenfalls ausgebessert. Der interdisziplinäre Austausch der Administratoren mit der audiologischen Abteilung stellt sicher, dass die Verstärkung stimmt, die Okklusion vermieden wird, der Produktionsablauf reibungslos verläuft und nur perfekte Im-Ohr Hörgeräte unser Haus verlassen.

Handwerk & Produktion

  • 05_weg-zum-ido_manufaktur

    Negativabformung

    Mit einem speziellen Gel wird von der optimalen Abformung eine Negativform gegossen. Diese härtet mehrere Stunden aus und wird gegebenenfalls noch einmal nachbearbeitet. Diese Negativform dient uns über den gesamten Fertigungsprozess hinweg als verlässliche Kontrollinstanz. Einzelne Arbeitsschritte können wir so immer wieder mit der Negativform abgleichen.

  • 06_weg-zum-ido_manufaktur

    Digitalisierung & Modelling

    Mithilfe eines Scanners wird von der Abformung Ihres Gehörkanals ein digitales 3D-Modell erstellt. Dabei erfolgt der Scan in einer bis zu 10-fach höheren Auflösung als bei der standardisierten Produktion eines Hörgeräts. Eben diese Detailtiefe erlaubt uns, Ihr Hörgerät präzise und genau zu modellieren.

  • 07_weg-zum-ido_manufaktur

    3D-Druck

    Die finalisierten digitalen Modelle werden anschließend in einem präzisen 3D-Druckverfahren ausgedruckt. Aus Premiumharzen entstehen Schicht für Schicht Roh-Schalen. Diese Schalen sind die perfekte Voraussetzung für die finale Bearbeitung.

  • 08_weg-zum-ido_manufaktur

    Assembling

    Mit Fingerspitzengefühl und dem Blick fürs Detail fügen unsere Manufaktur-Mitarbeiter die filigranen Bauteile zu einem Unikat zusammen. In diesem Arbeitsschritt erfolgt zudem die Programmierung des Hörgerätes. Die Reichweite und Bluetooth®-fähigkeit Ihres Gerätes werden sichergestellt.

  • 09_weg-zum-ido_manufaktur

    Schleifen & Lackieren

    Nun erhält Ihr Im-Ohr Hörgerät den letzten Schliff. Zunächst gleichen wir die Schale erneut mit der Negativform ab und entfernen den überschüssigen Teil der Faceplate. Das ist die Platte, die das Im-Ohr Hörgerät im Gehörgang nach außen abschließt. Anschließend wird die Schale poliert und bei Bedarf der Entnahmefaden angebracht. Eine zusätzliche Nano-Lackierung macht Ihr Im-Ohr Hörgerät resistenter gegenüber mechanischen Einwirkungen und Schmutz.

  • 10_weg-zum-ido_manufaktur

    Qualitätsprüfung

    Zum Schluss erhält das Gerät einen Cerumenfilter, der verhindert, dass Ohrenschmalz eindringen kann. Das fertige Unikat wird nochmals „auf Herz und Nieren“ geprüft und bei Bedarf bereits mit optionalem Zubehör gekoppelt. Ist alles in Ordnung, tritt es die Reise gut verpackt zu Ihrem Hörakustiker an.

Anpassung & Tipps

Nachdem der Hörakustiker Ihre Hörgeräte erhalten hat, kann er gemeinsam mit Ihnen die Feineinstellung vornehmen. Abgestimmt auf Ihre Hörminderung werden Lautstärke und Programmfunktionen eingestellt. Zusätzlich erhalten sie eine Einweisung in die Bedienung Ihrer Hörgeräte wie Batteriewechsel und Reinigung.

Entdecken Sie verloren geglaubte Geräusche wieder oder lernen Sie sogar neue Klänge kennen. Tragen Sie Ihre Hörgeräte in jeder Lebenssituation – auch wenn es unter Umständen anstrengend sein kann. Geben Sie sich und Ihrem Gehör die nötige Zeit, um die anfangs vielleicht noch ungewöhnlichen Klänge zu verarbeiten. Ihr Hörvermögen muss erst wieder trainiert und neu konditioniert.

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    Tipp 1

    Tragen Sie Ihre Im-Ohr Hörgeräte so oft und so lange wie möglich – am besten täglich und auch zu Hause. Nur so können Sie die technologischen Features für sich entdecken.

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    Tipp 2

    Versuchen Sie viele unterschiedliche Hörsituationen zu erleben, um Ihr Gehör gut zu trainieren (Supermarkt, Straßenverkehr, Kino und Musik aber auch Einzelgespräche etc.). Halten Sie Augenkontakt in Gesprächssituationen und versuchen Sie in der Anfangszeit störende Geräusche zu vermeiden.

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    Tipp 3

    Nutzen Sie ein kleines Hörtagebuch. Es hilft Ihnen, das neu Gehörte bewusst zu erleben und Ihre Erfahrungen in verschiedenen Situationen festzuhalten. Besprechen Sie diese dann mit Ihrem Hörakustiker, der Ihre Eindrücke bei einer erforderlichen Feinanpassung Ihrer Hörgeräte berücksichtigen wird.

In 3 Schritten zu Ihrem neuen Hörgerät

  • Jetzt zum Hörtest

    Merken Sie, dass Ihr Gehör nachlässt? Ein Hörtest beim Akustiker ist schnell gemacht und schafft Klarheit. 


  • Beratung vor Ort

    Kontaktieren Sie einen Akustiker. Er beurteilt Ihre Situation und ermittelt Ihren individuellen Bedarf.


  • Die passende Lösung

    Vergleichen Sie unterschiedliche Hörgeräte und entdecken Sie, welche Ausstattung zu Ihnen passt.